Haupinhalt
Einweihung Naturmodule in der Stadt Lenzburg
Städtische Räume bieten oft nur begrenzte Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Durch gezielte Massnahmen können jedoch wertvolle Trittsteine für die Artenvielfalt geschaffen werden. Dazu gehören Elemente wie Blumenrasen, Hecken, Trockenmauern oder Altholzinseln, die als Rückzugsorte und Nahrungsquellen dienen.
Eines der acht konkreten Beispiele im Grabenweg ist die Eidechsenburg: Ein aufgeschichteter Steinhaufen mit Sandfüllung, der ideale Bedingungen für Mauereidechsen und weitere Kleintiere bietet. «Diese Naturmodule fördern nicht nur die Biodiversität, sondern tragen auch zur ökologischen Vernetzung im Siedlungsraum bei», betont Max Chopard, Projektleiter der Fachstelle
Umwelt.
Erklärbeschriftungen entlang der Naturmodule machen die Biodiversitätsförderung für die Bevölkerung sichtbar und verständlich. Sie schaffen eine Art Naturpfad, der Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, die ökologischen Zusammenhänge zu entdecken und zu sehen, wie man selbst zur Förderung der Artenvielfalt beitragen kann.